Aktuelles

60 Jahre Kath. Frauenbund Arnbruck 

Aus diesem Anlass feiern wir am
Donnerstag, 10. September 2020 um 18:00 Uhr
Gottesdienst in der Pfarrkirche. 

 

Am Ende des Gottesdienstes Ehrung
langjähriger Mitglieder.
Hierzu ergeht an die Mitglieder herzliche Einladung. 

Bitte um Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften.
Zugangskarten liegen ab 3. September bereit. 

Die Vorstandschaft freut sich auf eine
zahlreiche Teilnahme.

 

 

Lavendel und Thymian für Kräuterbuschen

Der Kindergartenförderverein bindet traditionell in der Woche vor dem Feiertag Mariä Himmelfahrt Kräuterbuschen. Diese werden allerdings heuer nicht bei der Bergmesse auf dem Mühlriegel, sondern vor den Gottesdiensten am Freitag, 14.08. und Samstag, 15.08. in der Pfarrkirche verkauft.

Kräuterspenden – Rainfarn, Königskerzen, Lavendel, Schafgarbe und Thymian – können wieder bei Margit Ring in Exenbach abgegeben werden.

Vom Erlös der Aktion werden Sachen für den neuen Waldkindergarten angeschafft.

 

Lichterprozession und Gottesdienste zur traditionellen Kirchei-Kirwa in der Liebfrauenkapelle entfallen.

Samstag, 4. Juli: 9 Uhr – Gottesdienst in der Pfarrkirche in arnbruck

Ein Gottesdienst statt Kirchei-Kirwa (hw/pnp)
Lichterprozession durch das Dorf fällt heuer aus – Gelockerte Maskenpflicht am 4. Juli in der Pfarrkirche

Was war das letztes Jahr für eine wunderbare Kirchei-Kirwa – am Freitagabend die traditionelle Lichterprozession durch das illuminierte Dorf, am Samstagmorgen vor der Liebfrauenkapelle ein feierlicher Festgottesdienst mit dem Niederalteicher Abt Marianus Bieber, die Standln rund um den Dorfplatz, auf dem der Tennisclub sein Gartenfest hielt. Und an den drei Abenden dieses Festwochenendes führte die Arnbrucker Theatergruppe ein fantastisches Festspiel von Eberhard Kreuzer zum 375-jährigen Jubiläum der Liebfrauenkapelle auf. Dieses Jahr ist alles anders. Wegen Corona.
Lediglich ein Gottesdienst am Samstag, 4. Juli, um 9 Uhr in der Pfarrkirche St. Bartholomäus findet statt, weil da ganz einfach mehr Platz ist und die Besucher während der Messe die Maske abnehmen können.

Trotzdem lohnt es sich, die Geschichte vom Wolfgang Schleiderl, der die Liebfrauenkapelle 1644 am Ende des Dreißigjährigen Krieges erbaute, zu erzählen. Die steinerne Tafel an der südlichen Innenwand verkündet seit 376 Jahren: „Durch mich Wolff Schleiderl Schuster allhier und Margaretha meiner Ehewürthin ist dise Lobwürdige Frauen Capellen Maria Haimsuchung erhebt worden. 1644.“

Festspielautor Eberhard Kreuzer hat die Frage umgetrieben, wie ein einzelner Bürger so ein Werk schaffen konnte. Im Wirtshaus und auf dem Dorfplatz prallten die Meinungen aufeinander, denen sich auch der Schleiderl nicht entziehen konnte. „I hob sovui bet’t, und wos hats ghoifa?“ jammerte die eine und ein anderer beklagte, dass ihm die Pest Frau und Kinder genommen hat. Dorfleben pur, in dem sich der Schleiderl nicht abbringen lässt von seinem Vertrauen auf die Hilfe der Gottesmutter.

Den Text von Eberhard Kreuzer hatte Regisseur Peter Vogl in ein einmaliges Bühnenkonzept übertragen. Ein schlichtes Bühnenbild mit neuartiger technischer Projektion. Vogls besonderes Anliegen: „Jeder spielt mit!“ Nicht nur die gewohnten Bühnenakteure, jeder, der hinter den Kulissen irgendeine Aufgabe hatte, trat auch auf der Bühne auf, insgesamt mehr als zwei Dutzend Schauspieler. Wenn alles gut geht, wird die Theatergruppe das Festspiel im nächsten Jahr erneut aufführen.

Die Gottesmutter im Kirchei ist auch in modernen Zeiten gefragt, wie viele kleine und größere Votivtafeln im Kapellenumgang bezeugen. Freilich, in früheren Zeiten nahmen sich mehr Leute Zeit für ein kurzes Gebet, wenn sie auf dem Weg hinaus aufs Feld dort ein wenig verweilten. Aber stets brennen immer ein paar Kerzen als Zeichen der Bitte um Hilfe in Not. für die Angehörigen, für die Toten der Familie.

Wenn heuer die Lichterprozession und alles, was zur Kirchei-Kirwa gehört ausfällt, dann ist dies nicht nur Corona geschuldet, sondern auch den tiefgreifenden Straßenausbaumaßnahmen rund um das Schlossereck. Alle hoffen, dass die Disziplin der Bevölkerung hilft, die Corona-Krise unbeschadet und ohne Rückfall zu überstehen und dass in absehbarer Zeit Impfstoffe und neue Medikamente helfen, die Pandemie wirksam zu bekämpfen.
Arnbrucks Bevölkerung hatte 1644 mit der drohenden Pest und mit Kriegswirren zu tun und fand Hilfe im Gebet und im Glauben, wie Wolfgang Schleiderl es vorgelebt hat, bis zu seinem Tod im Jahr 1685, im 90. Lebensjahr.

Eine gute Nachricht gibt es laut Kirchenpfleger Anton Kufner: Die bischöfliche Finanzkammer hat ihr Plazet zur Renovierung der Liebfrauenkapelle gegeben. (Hans Weiss, Bayerwald-Bote)

 

Die Osterkerze für unsere Pfarrkirche wurde heuer von Frau Anna Hutter aus Böbrach angefertigt. Das Bienenwachs dazu spendeten Frau Sonja Pfeffer, Frau Annelies Weiß und Frau Mathilde Danzer. Wir sagen dafür ein herzliches „Vergelt’s Gott“.
Nachdem die Gottesdienstkongregation in Rom die Segnung des Osterfeuers vor Kirchen abgesagt hat, wurde die Osterkerze nicht mit dem Ruf „Lumen Christi“ (Christus das Licht) in die dunkle Kirche getragen, sondern bereits auf dem Osterleuchter brennend  gesegnet.
Möge der auferstandene Herr dennoch hereinleuchten in unsere von vielen Problemen und Sorgen gezeichnete Welt.

Sternsingeraktion 2020
Dank an die fleißigen Sternsinger

Zwei Tage waren sie unterwegs auf den Straßen und verschiedenen Orten, mit dem Stern von Bethlehem, um als „Heilige drei König“ den weihnachtlichen Segen des Gotteskindes in die Häuser zu bringen, sie mit duftendem Weihrauch zu füllen und das CMB, Christus mansionem benedicat an die Haustür zu schreiben. Nebenbei sammelten sie für die Flüchtlingskinder im Libanon und brachten 1757 Euro zusammen.
Pfarrer Josef Gallmeier dankte den vier Sternsingergruppen mit Lea Sporer, Maria und Alexandra Kuchler, Adrian Hillmann, Michael Schwarz, Josef Nürnberger, Theresa Achatz, Leonie Pfeffer, Melanie und Jonas Köppl, Felix Holzbauer, Lukas Schumann und Fabian Huber. (Foto + Bericht: Hans Weiß)